kWp
Kilowatt-Peak bezeichnet die Nennleistung einer Photovoltaikanlage unter standardisierten Testbedingungen. kWp ist eine Leistungs-, keine Energiemenge.
PV planen →Viele Fehlentscheidungen beginnen mit ähnlich klingenden Kennzahlen. Das Glossar trennt Leistung, Energie, Effizienz, Eigenverbrauch, Kommunikation und Netzbegriffe kurz und praxisnah voneinander.
Leistung, Ertrag und Nutzung von Solarstrom sauber auseinanderhalten.
Kilowatt-Peak bezeichnet die Nennleistung einer Photovoltaikanlage unter standardisierten Testbedingungen. kWp ist eine Leistungs-, keine Energiemenge.
PV planen →Kilowattstunde ist eine Energiemenge. Stromverbrauch, Solarertrag und gespeicherte Energie werden typischerweise in kWh angegeben.
Jahresertrag einer PV-Anlage bezogen auf ihre Nennleistung, meist in kWh pro kWp und Jahr. Standort, Dach, Verschattung und Systemverluste beeinflussen den Wert.
Dachausrichtung rechnen →Maximum Power Point ist der Betriebspunkt, an dem ein PV-Generator unter den jeweiligen Bedingungen seine höchste elektrische Leistung liefert.
Elektronische Regelung im Wechselrichter, die den optimalen Arbeitspunkt eines PV-Strings laufend nachführt. Mehrere Tracker helfen bei unterschiedlichen Dachausrichtungen.
Wechselrichter verstehen →Elektrisch in Reihe geschaltete PV-Module. Stringspannung, Strom, Dachausrichtung und Verschattung müssen zur Auslegung des Wechselrichters passen.
Verhältnis zwischen installierter PV-Modulleistung auf der Gleichstromseite und Wechselrichterleistung auf der Wechselstromseite.
Anteil des erzeugten Solarstroms, der im eigenen Haus direkt oder nach Zwischenspeicherung genutzt wird.
Eigenverbrauch erklären →Anteil des gesamten Stromverbrauchs, der durch die eigene Energieanlage gedeckt wird. Eigenverbrauchsquote und Autarkiegrad sind nicht dasselbe.
PV + Speicher rechnen →Vergütung für Strom aus einer PV-Anlage, der in das öffentliche Netz eingespeist wird. Höhe und Bedingungen sind zeitabhängig.
Aktuelle Einordnung →Kapazität, Leistung und Lebensdauer einer Batterie sind unterschiedliche Kennzahlen.
Energiemenge, die dem Nutzer innerhalb der freigegebenen Ladegrenzen tatsächlich zur Verfügung steht. Sie kann unter der nominellen Kapazität liegen.
Leistung in kW, mit der ein Speicher Energie aufnehmen oder abgeben kann. Eine große kWh-Kapazität bedeutet nicht automatisch hohe Leistung.
Lithium-Eisenphosphat ist eine verbreitete Zellchemie für stationäre Heimspeicher.
Rechnerischer kompletter Lade- und Entladevorgang der nutzbaren Batteriekapazität. Teilzyklen können zu Vollzyklen zusammengezählt werden.
Verhältnis zwischen wieder abgegebener und zuvor zum Speichern eingesetzter Energie über einen vollständigen Speicherzyklus.
Versorgung ausgewählter oder größerer Gebäudeteile bei Netzausfall. Dafür können zusätzliche Umschalteinrichtungen und kompatible Geräte nötig sein.
Systeme prüfen →Batteriesystem, das auf der Wechselstromseite mit der PV-Anlage verbunden ist und typischerweise einen eigenen Batteriewechselrichter nutzt.
Batteriesystem, das auf der Gleichstromseite beziehungsweise über einen Hybrid-Wechselrichter in das PV-System integriert wird.
Gebäude, Heizflächen und reale Jahreswerte sind wichtiger als ein einzelner Prospektwert.
Coefficient of Performance beschreibt das Verhältnis von erzeugter Wärme zu eingesetztem Strom an einem definierten Prüfpunkt. Es ist kein Jahreswert.
Seasonal Coefficient of Performance ist eine saisonale Effizienzkennzahl unter definierten Prüfbedingungen.
Jahresarbeitszahl beschreibt das Verhältnis der im Jahr bereitgestellten Wärme zur dafür eingesetzten elektrischen Energie im realen System.
Strombedarf rechnen →Erforderliche Heizleistung eines Gebäudes unter festgelegten Auslegungsbedingungen. Sie ist zentral für die Dimensionierung einer Wärmepumpe.
Temperatur des Heizwassers, das vom Wärmeerzeuger in das Heizsystem fließt. Niedrigere notwendige Temperaturen sind für Wärmepumpen meist günstiger.
Nennbedingung für Heizkörper mit 50 Kelvin mittlerer Temperaturdifferenz zwischen Heizwasser und Raum. Bei niedrigerem Vorlauf sinkt die reale Heizkörperleistung deutlich.
Heizkörperleistung umrechnen →Fähigkeit einer Wärmepumpe, ihre Leistung innerhalb eines Bereichs an den aktuellen Wärmebedarf anzupassen.
Bezeichnung für Propan als Kältemittel. Es wird in vielen aktuellen Wärmepumpen eingesetzt und erfordert die vorgesehenen Sicherheits- und Aufstellregeln.
Abstimmung von Volumenströmen und Heizflächen, damit Räume bedarfsgerecht versorgt werden und das Heizsystem effizient arbeiten kann.
Ladegerät, Zähler und Steuerung übernehmen unterschiedliche Aufgaben.
Fest installierte oder geeignete mobile Ladeeinrichtung für das AC-Laden eines Elektroautos am Gebäude.
Wallbox planen →Ladestrategie, bei der die Ladeleistung des Elektroautos an aktuell verfügbare Solarleistung angepasst wird.
Solar-Laden rechnen →Wechsel zwischen ein- und dreiphasigem Laden, um einen größeren Bereich verfügbarer PV-Leistung für das E-Auto nutzbar zu machen.
Steuerung elektrischer Verbraucher, damit Leistungsgrenzen von Hausanschluss oder Unterverteilungen nicht überschritten werden.
Home Energy Management System koordiniert Energieflüsse zwischen PV, Speicher, Wärmepumpe, Wallbox und weiteren steuerbaren Verbrauchern.
HEMS verstehen →Im deutschen Kontext wird damit häufig ein intelligentes Messsystem aus moderner Messeinrichtung und Smart-Meter-Gateway bezeichnet.
Smart Meter einordnen →Open Charge Point Protocol ist ein Kommunikationsstandard für Ladeinfrastruktur und Backend-Systeme. Unterstützung allein garantiert noch keine bestimmte HEMS-Funktion.
Kommunikationsstandard für Energiegeräte und Energiemanagement. Entscheidend ist immer, welche konkreten Anwendungsfälle die beteiligten Geräte implementieren.
Schnittstellenkonzept für Wärmepumpen, über das definierte Betriebszustände angefordert werden können. SG Ready ist nicht automatisch eine vollständige bidirektionale HEMS-Integration.
WP & HEMS prüfen →Regelungsrahmen für bestimmte steuerbare Verbrauchseinrichtungen am Niederspannungsnetz. Technische Umsetzung und Netzentgeltmodule sollten mit dem konkreten Netzbetreiber abgeglichen werden.
§14a Guide →Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Bestimmte Energieanlagen und Speicher müssen dort fristgerecht registriert werden.
MaStR-Guide →Der Hausenergie-Fahrplan verbindet Rechner, Technik, Wirtschaftlichkeit und Angebotsprüfung in einer sinnvollen Reihenfolge.