Ausrichtung und Dachneigung einordnen
Der Rechner startet mit einem frei wählbaren Basis-Ertrag pro kWp für ein gut ausgerichtetes Dach und reduziert ihn mit transparenten Orientierungsfaktoren.
kWh pro kWp und Jahr – idealerweise aus PVGIS oder einer belastbaren lokalen Ertragsprognose übernehmen.Vereinfachte Orientierungsfaktoren: Süd 100 %, Südost/Südwest 96 %, Ost/West 88 %, Nordost/Nordwest 72 %, Nord 58 %. Neigungsfaktoren: 0° 90 %, 15° 96 %, 30° 100 %, 45° 98 %, 60° 92 %. Verschattung, Horizont, Modultechnik, Temperatur, Wechselrichterverluste und lokale Einstrahlung werden nicht separat modelliert. Für eine konkrete Anlage PVGIS oder eine standortbezogene Fachplanung verwenden.
Welchen Basis-Ertrag soll ich eintragen?
Am belastbarsten ist ein spezifischer Ertragswert für den konkreten Standort. Dafür kann beispielsweise PVGIS des Joint Research Centre der Europäischen Kommission genutzt werden. Der Rechner hier ersetzt keine standortgenaue Strahlungs- und Verschattungsanalyse, sondern macht die Annahmen sichtbar.
kWh/kWp, PVGIS und Systemverluste verstehen →
Warum Ost-West nicht automatisch schlecht ist
Der reine Jahresertrag ist nur eine Perspektive. Eine Ost-West-Anlage kann ihre Produktion stärker auf Morgen und Nachmittag verteilen. Für Haushalte mit Verbrauch außerhalb der Mittagsspitze kann diese zeitliche Verteilung trotz niedrigerem Modell-Jahresertrag interessant sein.
Was der Rechner bewusst nicht simuliert
Verschattung durch Bäume oder Gebäude, detaillierten Horizont, einzelne Modulstrings, Temperatur, Wechselrichterkennlinie und lokale Wetterdaten modelliert dieses vereinfachte Werkzeug nicht separat. Solche Faktoren gehören in eine standortbezogene Ertragsprognose.